Montag, 19. Dezember 2011

Fotoausstellung zeigt polnische Baudenkmäler in alter Fototechnik

Am Freitag, den 6. Januar um 17 Uhr öffnet mit einer Vernissage die Ausstellung „Baudenkmäler von Jelenia Góra in der alten Fototechnik“ im Foyer des Bautzener Burgtheaters. Das Kulturzentrum Jelenia Góra zeigt hier bis zum 3. Februar eine Reihe von Fotografien deutscher und polnischer Künstler, die im Rahmen eines gleichnamigen Projektes im September 2011 in Polen entstanden sind. Im Blickfeld der Hobbyfotografen standen öffentliche Gebäude, Kirchen und barocke Grabkapellen, die nicht nur sehenswert sind, sondern mit künstlerischen Stilmitteln verewigt und dadurch auch erhalten werden können. Zum Programm des Projektes gehörten verschiedene Veranstaltungen wie Pleinair Workshops, Arbeiten im Fotoatelier, Vorlesungen, Diskussionen sowie Fotopräsentationen und Ausstellungen statt. Gearbeitet wurde in den Fototechniken Cyanotypie, Kalotypie, Gummidruck und Albumin.

Ziel des Projektes war es, die regionale Kulturidentität grenzübergreifend zu gestalten und bestehende Beziehungen zu vertiefen. Dabei sollten Fotokreise in Deutschland und Polen angeregt werden, ihre Interessen auch interkulturell zu verwirklichen. Zur Ausstellung wird deshalb ein zweisprachiger Katalog in limitierter Auflage herausgegeben, der das Projekt dokumentiert und gleichzeitig ein Lehrbuch für alte Fototechniken und Architektur sein soll.

Das Projekt „Baudenkmäler von Jelenia Góra in der alten Fototechnik“ wird von der Europäischen Union im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung sowie des Staatsbudgets bei der Unterstützung von der Euroregion Neiße gefördert. Nach Bautzen wird die Ausstellung im März 2012 auch in der Galerie „Pawlatsche“ an der Wiener Universität gezeigt.