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Reno Rössel
Dipl. Sozialarbeiter/
-pädagoge (FH)
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Impressionen

von unseren Projekttagen 2007 findet ihr hier...

Leben Sucht Wege

Zielgruppe. Klassestufe 6 – 10 – Mittelschule/Hauptschule
Zeit. vormittags bzw. ganztägig
Ort. Schule/Jugendeinrichtung oder Steinhaus Bautzen

Inhalt
Das Projektangebot verfolgt das Ziel der aktiven Suchtprävention. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachkräften der Suchtberatung, Vertretern von Anonymen Selbsthilfegruppen und den Lehrern wird auf individuelle Lebensumstände und Gründe für Suchtverhalten eingegangen, sowie mögliche Lebenskonzepte aufgezeigt.

Wir gehen davon aus, dass jeder innerhalb seines individuellen Lebensweges mit den verschiedensten Problemen konfrontiert wird. Findet jemand für sich nur schwer oder keine Problemlösungen oder treten viele Probleme, verbunden mit unterschiedlichsten Ängsten konzentriert auf, kann dies bei einzelnen zu unterschiedlichen Reaktionen im Verhalten führen. Eine dieser Reaktion kann die Verdrängung durch den Missbrauch von Suchtmitteln sein. Ein Weg der letztendlich die Gefahr suchtkrank zu werden in sich birgt. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Prävention auf den unterschiedlichsten Ebenen notwendig. Zu dieser gesamten Thematik werden nach der Einführung innerhalb der gesamten Teilnehmergruppe, Kleingruppen zu den einzelnen Themen: „Leben“, „Sucht“, „Wege“ gebildet, wobei die Jugendlichen selbst entscheiden können, in welcher Arbeitsgruppe sie mitarbeiten möchten. Begleitet werden die einzelnen AG`s von professionellen Fachkräften. Innerhalb dieser Arbeitsgruppen werden die Jugendlichen gemeinsam über Ursachen, Sehnsüchte, Suchtarten und Hilfsmöglichkeiten ihr Wissen austauschen und sich neues Wissen aneignen.

Jede Gruppe erarbeitet eine Ergebnispräsentation, die dann, nach der zuvor vereinbarten Gruppenarbeitszeit, vor der gesamten Gruppe, durch ein Arbeitsgruppenmitglied dargestellt wird. Alle Präsentationen werden visualisiert, wodurch die gesamte Gruppe zu einer globalen Sichtweise in Bezug zur Gesamtthematik gelangt. Dadurch ergibt sich abschließend die Möglichkeit für die gesamte Gruppe, das selbständig Erarbeitete noch einmal zu reflektieren und das Thema „Sucht“ gemeinsam vielschichtig zu analysieren.

Voraussetzung
Für dieses Projekt wird ein Raum für ca. 20 – 40 Personen, mehrere kleine Räume für die Kleingruppenarbeit, geeignet dafür sind die Schulen am Ort oder Kinder- und Jugendeinrichtungen, bzw. Vereinsräume. Unterstützt wird das Projekt durch Fachkräfte vor Ort bzw. eingeladene Fachleute. Am Ende werden die Reflektionsergebnisse, wie Collagen, Literatur etc. ausgestellt, wofür geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stehen müssen.